Gunda Borgeest

Gunda Borgeest wurde 1963 in Oldenburg geboren. Sie studierte Literaturwissenschaften und Sinologie in Marburg und Hamburg und hat bereits vor Abschluss Ihres Studiums (1990) eine Hamburger Filmprogrammzeitschrift („Der Filmriss") gegründet und redaktionell geleitet.

Von 1993 bis 2000 arbeitete sie an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film als künstlerisch-wissenschaftliche Assistentin. Dort hat sie unter anderem den Lehrstuhl für Dramaturgie und Stoffentwicklung zusammen mit Doris Dörrie aufgebaut. In ihrem letzten Jahr an der Filmhochschule war sie gleichzeitig leitende Koordinatorin von „First Movie", einer Förderinitiative des Bayerischen Filmzentrums für junge Regisseure und Produzenten.

Von 2001-2002 leitete sie die Drehbuchabteilung der Münchner Filmproduktionsfirma „Traumwerk", bevor sie sich 2002 mit einer eigenen Recherche-Agentur für Buch- und Filmprojekte selbstständig gemacht hat. 2005 erschien ihr Buch „Mensch Einstein“ zu der gleichnamigen ARD-Dokumentation.

Sie arbeitet ehrenamtlich als Hospizhelferin und war 2010 für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Christophorus Hospizes (www.chv.org) verantwortlich. Anlässlich des 25jährigen Hospiz-Jubiläums konzipierte sie eine Filmreihe, eine Vorlesungsreihe, eine neue Website und eine große Künstlergala im Künstlerhaus am Lenbachplatz. 2011 hat Gunda Borgeest in Kooperation mit der Erzdiözese und der LMU die Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“ nach München geholt und ein umfangreiches Rahmenprogamm sowie die Audioguides zur Ausstellung entwickelt.

Seit 2011 ist sie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising für die Stiftung „GioiaDiVita – Lebensschule für Kinder und Jugendliche" tätig, arbeitet freiberuflich als Mediatorin mit den Schwerpunkten Schul-, Paar- und Familien-Mediation und bietet zudem seit 2014 „schönste Ordnung" (http://www.schoenste-ordnung.com/) als Dienstleistung an.

Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann in München.